Die Lernzeit in GBS –

Lernzeit ein gemeinsames Konzept für das Arbeiten in der Schule

Nach ausführlicher Diskussion in gemeinsamen Konferenzen von GBS-Partner und Schule, sowie nach Abstimmung in der Schulkonferenz, gibt es am Nachmittag für die Klassenstufen 1 bis 4 nun ein Lernzeitangebot statt der klassischen Hausaufgaben.

Den Schülern werden während der Lernzeit von unseren Erziehern betreut.

Ergänzend zum individualisierten Lernen am Vormittag kann mit der Lernzeit auf die Bedürfnisse und die persönlichen Ressourcen der Schülerinnen und Schüler gut eingegangen werden. In den Klassen 1 bis 3 bieten arbeiten die Schülerinnen und Schüler in der Lerninsel, in der Klasse 4 haben die Schülerinnen und Schüler eine feste Schulaufgabenzeit.

Allen Kindern der Klassen 1 bis 3 steht die Lerninsel grundsätzlich offen. Arbeit an Aufgaben des Wochenplans, interessengeleitetes Arbeiten in schulischen Lehrgängen (nach Absprache zwischen Schüler und Lehrkraft), aber auch freies, eigeninitiiertes Arbeiten ist hier möglich. Wie auch am Vormittag können die Aufgaben allein oder mit Partnern bearbeitet werden. Voraussetzung ist, dass weitgehend selbstständig und ruhig gearbeitet wird.

Kinder können sich auch gegen die Teilnahme an der Lerninsel entscheiden. Je nach Belastbarkeit kann die Konzentrationsfähigkeit während des Unterrichtsvormittags stark nachlassen. Diesen Kindern steht parallel eine freie Spielzeit / Ruhezeit zur Regeneration zur Verfügung.

Andererseits gibt es auch die Möglichkeit, eine Teilnahme an der Lerninsel fest zu vereinbaren. Für Kinder mit sehr langsamem Arbeitstempo kann hierfür eine dauerhafte Vereinbarung getroffen werden. Für andere Kinder besteht evtl. auch nur vorübergehend die Notwendigkeit. Hier sprechen sich Lehrer und Eltern des betreffenden Kindes ab und informieren den GBS-Partner.

Für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen gibt es eine verpflichtende Teilnahme an der Schulaufgabenzeit. Diese Entscheidung wurde vor allem in Hinblick auf die Anforderungen in den weiterführenden Schulen getroffen. Jedoch ist auch hier eine individualisierte Aufgabenstellung möglich. Die Kinder arbeiten in den eigenen Klassenräumen und werden ebenfalls von Erziehern betreut.

Auch hier sind Ausnahmeregelungen möglich, wenn Kinder zu erschöpft und nicht mehr konzentrationsfähig sind. In diesem Fall erfolgt wieder eine Absprache zwischen Elternhaus, Schule und GBS-Partner.

Für einige Kinder gibt es während des Nachmittags die Möglichkeit, an einer Lerntherapie teilzunehmen.

Die Schule fördert Kinder mit auffallenden Schwächen im Rahmen der Sprachförderung, meistens am Anschluss an den Unterricht, in Einzel- oder Kleingruppenförderung während des Unterrichts oder auch durch eigene Förderpläne und entsprechende Materialien.

Der Schule stehen einige Stunden für die Förderung sehr schwacher Schüler zur Verfügung.

Falls Sie als Eltern Ihre Kinder gerne zusätzlich fördern oder fordern möchten, bieten wir Ihnen an, dieses mit der Klassenleitung, z.B. im Rahmen des Lernentwicklungsgespräches, zu besprechen und schlagen Ihnen Materialien vor, die unsere Unterrichtsmaterialien sinnvoll ergänzen. Eine Liste mit geeigneten Materialien fügen wir diesem Schreiben an.

Sollten Sie zusätzlich zu den Gesprächen mit der Klassenleitung noch Beratungsbedarf haben, können Sie sich gerne an unsere Beratungslehrerin – Frau Kurfürst, unsere Beratungslehrerin für besondere Begabung – Frau Hennig, unsere Sonderpädagogin – Frau Aue oder an das Schulleitungsteam wenden.

Um Ihnen als Eltern einen besseren Überblick über die Arbeit Ihrer Kinder in der Schule zu geben, hat sich das Kollegium darauf geeignet, den Kindern regelmäßig die Arbeitshefte und Wochenpläne mit nach Hause zu geben.

Wir möchten Sie jedoch darum bitten, diese Materialien am nächsten Tag wieder mit in die Schule zu geben und mit Ihrem Kind nicht weiter zu arbeiten, als es mit der Lehrkraft vereinbart ist.