Verfahren bei Regelverstößen im Unterricht

Wenn ein Schüler massiv den Unterricht stört, erhält dieser ein Pausenverbot. 

Eine massive Unterrichtsstörung liegt vor, wenn das Verhalten des Schülers das weitere Durchführen des Unterrichts verhindert. Die Klassenleitung oder betroffene Lehrkraft informiert die Eltern. Bei einem Regelverstoß in der 5. Stunde gilt das Pausenverbot in der 1. großen Pause am darauffolgenden Tag. Im Pausenverbot reflektiert der Schüler sein Verhalten und arbeitet die Unterrichtsinhalte nach.

Wenn ein Schüler sich 3x nicht an die vereinbarte Regel hält, arbeitet dieser einen Tag in einer anderen Klasse.

Die Klassenleitung beschließt diese disziplinarische Maßnahme und informiert die Eltern, die Schulleitung und die Fachlehrer. Der Schüler arbeitet einen ganzen Tag in einer anderen Klasse (keine Parallelklasse) Die abgebende Lehrkraft versorgt den Schüler mit Arbeitsmaterialien.

Am 2. Tag arbeitet der Schüler in den ersten beiden Stunden in seiner Stammklasse.

  • Klappt es gut, darf der Schüler am 3. Tag wieder zurück in seine Klasse gehen
  • Klappt es nicht gut, muss der Schüler wieder einen ganzen Tag in einer anderen Klasse arbeiten. (Information an die Eltern)

Bei Bedarf beschließt die Klassenkonferenz mit Klassenleitung, Fachlehrern und Schulleitung über einen vorübergehenden Unterrichtsausschluss (§49 HSchG)